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Prüfungen und Abschluss

Zum Wintersemester 2013/2014 wird der bisher als Magisterstudiengang mit dem Abschluss „Magister Legum Europae, MLE“ geführte Ergänzungsstudiengang von ELPIS I im Zuge der Eingliederung in ein bolognakonformes System in ein Zertifikatsstudiengang mit dem Abschluss „Certifikatum Legum Europae (CLE)“ umgewandelt. Beide Abschlüsse bringen gleichermaßen die erreichte Qualifikation zu juristischer Arbeit im europäischen Rahmen auch äußerlich zum Ausdruck.


Folgende Leistungen müssen zur Erlangung des „Certifikatum Legum Europae (CLE)“ erbracht werden:

  • Erfolgreiche Teilnahme an vier Lehrveranstaltungen zum Recht des besuchten Landes
  • Erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zum Europarecht
  • Erfolgreiche Teilnahme am ELPIS-Kolloquium sowie einem dazugehörenden Tutorium
  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Seminar zu dem Rechtsgebiet, aus dem das Thema der Zertifikatsarbeit stammt


Einreichung der Leistungsnachweise an das Erasmus Büro der Juristischen Fakultät; sodann:

  • Erfolgreiche Anfertigung Zertifikatsarbeit
  • Erfolgreiche Disputation der Arbeit vor einem dreiköpfigen Prüfungsausschuss (ca. 45 Minuten)


Unter den nachfolgenden Voraussetzungen kann die im Rahmen von ELPIS I angefertigte Zertifikatsarbeit sogar als Schwerpunktsarbeit anerkannt werden:

  • Der Antrag auf Zulassung zur Schwerpunktbereichsprüfung erfolgt nach vollständigem Abschluss des ELPIS I-Ergänzungsstudiums (CLE)
  • Die Zertifikatsarbeit wurde im Ausland an einer unserer Partneruniversitäten angefertigt
  • Die Anfertigung der Zertifikatsarbeit stand unter der Betreuung einer Professorin bzw. eines Professors an der Partneruniversität im Ausland
  • Das Thema der Zertifikatsarbeit wurde vom Studiendekanat der Juristischen Fakultät der LUH als Studienarbeitsthema genehmigt.


In diesem Fall wird vom Studiendekanat mitgeteilt, wie die Arbeit nach der hiesigen Schwerpunktbereichsprüfungsordnung gewertet werden würde. Diese Bewertung kann von der im Rahmen des Ergänzungsstudienganges erfolgten Bewertung abweichen. Der bzw. die betreffende Studierende hat deshalb ein Wahlrecht:

Wird die mitgeteilte Bewertung angenommen, so wird die Zertifikatsarbeit zugleich zur Studienarbeit mit der mitgeteilten Note. Abgedeckt wird hierdurch nur der schriftliche Teil der Schwerpunktbereichsprüfung; der mündliche Teil muss weiterhin abgeleistet werden. Wird die mitgeteilte Bewertung dagegen nicht angenommen, so bleibt die Zertifikatsarbeit ausschließlich Bestandteil des Ergänzungsstudiums.